Keyfacts zu Terpenen
- Terpene sind flüchtige Duftstoffe, die Cannabis in denselben Harzdrüsen bildet wie THC und CBD.
- Sie entscheiden, ob eine Sorte nach Zitrone, Kiefer, Pfeffer oder Waldboden riecht.
- Die bekanntesten Terpene in Cannabis sind Myrcen, Pinen, Linalool, Limonen und Beta-Caryophyllen.
- Viele Wirkungen, die Terpenen zugeschrieben werden, stammen aus Tier- und Laborstudien. Kontrollierte Studien am Menschen gibt es bisher kaum.
- In einer der wenigen Humanstudien dämpfte inhaliertes Limonen die Ängstlichkeit, die THC auslösen kann.
- Die Labels Indica und Sativa sagen laut einer Analyse von fast 90.000 Proben wenig über das Terpenprofil einer Sorte aus.
Riech mal an einem Glas mit frischen Blüten. Noch bevor du einen Zug genommen hast, weißt du schon einiges über die Sorte: ob sie fruchtig ist, harzig, pfeffrig oder eher nach feuchtem Waldboden riecht. Verantwortlich dafür sind Terpene. Lange galten sie als reine Aromastoffe, inzwischen interessiert sich auch die Cannabismedizin für sie.
Das hat einen Grund. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sich zwei Sorten mit ähnlichem THC-Gehalt völlig unterschiedlich anfühlen. Terpene sind eine naheliegende Erklärung dafür. Rund um das Thema hat sich allerdings eine Menge Halbwissen angesammelt, von der Liste mit „Schlaf-Terpenen“ bis zum Mango-Trick vor dem Konsum. Deshalb schauen wir uns an, was Terpene eigentlich sind, was die Studien zu den fünf bekanntesten Vertretern sagen und wo die Forschung noch Lücken hat.
Was sind Terpene?

Terpene sind eine riesige Gruppe von Pflanzenstoffen. Chemisch bestehen sie aus Isopren-Bausteinen mit jeweils fünf Kohlenstoffatomen. Je nachdem, wie viele dieser Bausteine aneinanderhängen, spricht man von Monoterpenen wie Limonen und Myrcen oder von Sesquiterpenen wie Beta-Caryophyllen. Werden Terpene chemisch verändert, etwa durch Sauerstoff, heißen sie Terpenoide. Im Alltag werden beide Begriffe meist gleich verwendet.
In der Cannabispflanze entstehen Terpene in den Trichomen, den winzigen Harzdrüsen auf Blüten und Blättern. Dort bildet die Pflanze auch die Cannabinoide. Beide Stoffgruppen teilen sich sogar eine chemische Vorstufe, das Geranylpyrophosphat. (1)
Für die Pflanze selbst sind Terpene vor allem ein Schutzsystem. Ihr Geruch hält Fressfeinde fern, lockt nützliche Insekten an und kann Pilzen und Bakterien das Leben schwer machen. Dass wir Menschen den Duft mögen oder eben nicht, ist für die Pflanze eher Nebensache.
Terpene gibt es überall in der Natur. Sie stecken in Zitronenschalen, Lavendel, Kiefernnadeln, Hopfen und schwarzem Pfeffer. Wer an Cannabis riecht, erkennt deshalb oft Noten aus Küche oder Garten wieder. Und falls du dich schon mal gefragt hast, warum dein Schweiß nach Gras riechen kann: Dazu haben wir einen eigenen Glossar-Eintrag.
Terpene sind flüchtig. Sie verdampfen schon bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen und zerfallen mit der Zeit durch Licht, Wärme und Sauerstoff. Deshalb riecht frisch gecurtes Gras intensiver als Blüten, die monatelang offen herumlagen. Wie du das Aroma möglichst lange erhältst, liest du in unserem Beitrag zum richtigen Lagern von Cannabis. Auch wer Blüten zum Kochen oder Backen decarboxyliert, verliert dabei einen Teil der Terpene, weil sie in der Hitze nach und nach verdampfen.
Terpene und das Endocannabinoidsystem
Warum Terpene für die Medizin interessant sind, versteht man am besten mit einem kurzen Blick auf das Endocannabinoidsystem. Es ist ein körpereigenes Signalsystem, das unter anderem an Schmerzempfinden, Appetit, Stimmung und Immunreaktionen beteiligt ist. Seine bekanntesten Andockstellen sind die Rezeptoren CB1 und CB2. THC bindet vor allem an CB1 im Gehirn und löst darüber den Rausch aus.
Lange hieß es, Terpene würden ebenfalls an diesen Rezeptoren ansetzen und so die Wirkung von THC verstärken oder abschwächen. Genau das wurde inzwischen im Labor geprüft. Eine neuseeländische Arbeitsgruppe testete 2020 sechs häufige Cannabis-Terpene, darunter Myrcen, Limonen und Linalool, an menschlichen CB1- und CB2-Rezeptoren. Keines davon aktivierte die Rezeptoren, und keines veränderte die Signale, die THC dort auslöst. (2) Eine australische Studie war ein Jahr zuvor zum gleichen Ergebnis gekommen. (3)
Das heißt nicht, dass Terpene im Körper gar nichts tun. Sie können an ganz andere Strukturen andocken, etwa an Rezeptoren für den Botenstoff GABA. Über den Geruchssinn erreichen sie außerdem direkt das Gehirn. Die alte Vorstellung, Terpene würden THC am Cannabinoid-Rezeptor „steuern“, lässt sich nach heutigem Stand aber nicht halten.
Indica, Sativa und das Terpenprofil
In vielen Shops und Apotheken werden Sorten noch immer als Indica oder Sativa eingeteilt. Indica soll entspannen, Sativa aktivieren. Über die Wirkung sagen diese Begriffe aber wenig aus, warum, erklären wir ausführlich im Beitrag Sativa oder Indica.
Ein Team um Forschende der University of Colorado hat 2022 die Labordaten von fast 90.000 Cannabisproben aus sechs US-Bundesstaaten ausgewertet. Das Ergebnis: Die Labels Indica, Sativa und Hybrid passten nicht zuverlässig zur tatsächlichen chemischen Zusammensetzung. Proben mit demselben Label hatten oft ganz unterschiedliche Terpenprofile. (4)
Für die Cannabismedizin ist das eine wichtige Erkenntnis. Wer wissen will, wie eine Sorte riecht und womöglich wirkt, sollte ins Analysezertifikat schauen und nicht auf den Namen. Auch in unserem Beitrag zu Bedrocan® spielt das Terpenprofil der einzelnen Sorten eine Rolle.
Die 5 bekanntesten Terpene in Cannabis
In Cannabis wurden sehr viele verschiedene Terpene nachgewiesen, die meisten allerdings nur in Spuren. Fünf davon tauchen in Analysen besonders oft auf und werden auch am häufigsten mit bestimmten Wirkungen in Verbindung gebracht.
Myrcen
Myrcen ist in vielen Sorten das Terpen mit dem größten Anteil. Es riecht erdig, krautig und leicht fruchtig und kommt auch in Hopfen, Zitronengras, Lorbeer und manchen Mangosorten vor. (5)
Myrcen hat den Ruf, müde zu machen und für den berüchtigten Couchlock verantwortlich zu sein. Ein genauer Blick auf die Studienlage zeigt ein anderes Bild:
- In Versuchen mit Mäusen wirkte Myrcen schmerzlindernd. (6)
- Ebenfalls bei Mäusen zeigte es in hohen Dosen eine beruhigende und muskelentspannende Wirkung. (7)
- Im Labor aktivierte Myrcen weder CB1 noch CB2 und veränderte die Wirkung von THC an diesen Rezeptoren nicht. (2)
- Eine große Übersichtsarbeit von 2021 kommt zu dem Schluss, dass fast alle Daten aus Tier- und Laborstudien stammen. Kontrollierte Studien am Menschen gab es zu diesem Zeitpunkt keine. (5)
- Eine kleine Pilotstudie mit zehn Männern fand 2023 erste Hinweise, dass 15 mg reines Myrcen die Aufmerksamkeit beim simulierten Autofahren verschlechtern können. Größere Studien fehlen noch. (13)
Eine erste kontrollierte Studie, in der Menschen THC zusammen mit Myrcen verdampfen, ist an der Johns Hopkins University registriert. Ergebnisse wurden bisher nicht veröffentlicht. (8)
Auch die oft zitierte Faustregel, nach der Sorten mit mehr als 0,5 Prozent Myrcen sedierend wirken, lässt sich auf keine Studie zurückführen. Dasselbe gilt für den Tipp, vor dem Konsum eine Mango zu essen. Wir haben uns beide Mythen genau angeschaut, alles dazu liest du in unserem Myrcen-Faktencheck.
Pinen

Pinen gibt es in zwei Varianten, Alpha- und Beta-Pinen. Beide riechen nach Kiefernnadeln und Harz und gehören zu den am weitesten verbreiteten Terpenen überhaupt. Du findest sie auch in Rosmarin und Basilikum.
Unter Konsumierenden gilt Pinen als das Terpen für einen klaren Kopf. Es soll sogar den Gedächtnislücken entgegenwirken, die THC verursachen kann. Diese Idee geht auf Laborbefunde zurück: Alpha-Pinen hemmt im Reagenzglas ein Enzym, das den Botenstoff Acetylcholin abbaut. Acetylcholin ist für Lernen und Gedächtnis wichtig. In Tierversuchen zeigte Pinen außerdem entzündungshemmende und angstlösende Effekte. Eine Übersichtsarbeit aus Australien sieht darin interessante Ansätze für die Hirnforschung, betont aber, dass klinische Studien am Menschen noch ausstehen. (9)
Linalool
Linalool kennst du vom Lavendel. Es riecht blumig und leicht süß und ist ein beliebter Duftstoff in Kosmetik und Waschmitteln. In Cannabis kommt es meist in kleineren Mengen vor.
Zu Linalool gibt es einen besonders interessanten Tierversuch aus Japan. Mäuse, die Linalool-Duft einatmeten, zeigten weniger Angstverhalten. Mäuse ohne Geruchssinn reagierten dagegen nicht, der Effekt lief also über die Nase. Außerdem verschwand er, sobald die Forschenden die Benzodiazepin-Bindungsstelle des GABA-A-Rezeptors blockierten. (10) Linalool scheint also über dasselbe System zu wirken, an dem auch manche Beruhigungsmittel ansetzen. Ob sich das auf Menschen übertragen lässt, die Cannabis rauchen oder verdampfen, ist offen. (9)
Limonen

Limonen steckt in den Schalen von Zitronen, Orangen und Grapefruits und sorgt für den frischen Zitrusduft vieler Sorten. Es gilt als stimmungsaufhellend, und ausgerechnet hier gibt es eine der wenigen kontrollierten Humanstudien zu einem Cannabis-Terpen.
Forschende der Johns Hopkins University ließen 20 gesunde Erwachsene in einer doppelblinden Studie THC verdampfen, mal allein und mal zusammen mit Limonen. Mit Limonen fühlten sich die Teilnehmenden weniger ängstlich und weniger paranoid als mit THC allein. Je höher die Limonen-Dosis, desto deutlicher war der Effekt. Andere Wirkungen von THC, etwa auf das subjektive Erleben, die Denkleistung oder den Körper, blieben gleich. (11)
Für Menschen, die auf THC schnell mit Unruhe reagieren, ist das ein spannendes Ergebnis. Die Studie war aber klein, und die Teilnehmenden haben reines Limonen inhaliert, keine Blüte mit natürlichem Terpenprofil. Ob die Menge Limonen in einer handelsüblichen Sorte für einen spürbaren Effekt reicht, ist damit noch nicht geklärt.
Beta-Caryophyllen
Beta-Caryophyllen riecht pfeffrig und würzig. Es steckt in schwarzem Pfeffer, Gewürznelken, Oregano und Hopfen und gehört zu den Sesquiterpenen, die in Cannabis in größeren Mengen vorkommen.
Bekannt wurde es durch eine Studie von 2008. Forschende aus Zürich und Bonn zeigten damals, dass Beta-Caryophyllen an den CB2-Rezeptor bindet, nicht aber an CB1. High macht es deshalb nicht. Mäusen, denen es oral verabreicht wurde, half es gegen Entzündungen. Die Autoren nannten es deshalb ein „dietary cannabinoid“, also ein Cannabinoid aus der Nahrung. (12)
Spätere Laborstudien konnten die Aktivierung von CB2 allerdings nicht in jedem Testsystem bestätigen. (2) Die Forschung ist sich hier also noch nicht einig. Studien, die eine Wirkung beim Menschen belegen, gibt es bisher nicht.
Der Entourage-Effekt: Hypothese oder Fakt?
Hinter dem Interesse an Terpenen steckt vor allem eine Idee, der Entourage-Effekt. Gemeint ist, dass die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze zusammen anders oder besser wirken als einzeln. Der Neurologe Ethan Russo hat dazu 2011 einen viel zitierten Übersichtsartikel veröffentlicht. Darin beschreibt er, wie Terpene die Wirkung von THC und CBD ergänzen oder abmildern könnten, etwa bei Schmerzen, Angst oder Entzündungen. (1)
Wichtig ist das Wort „könnten“. Russo hat eine Hypothese formuliert und dafür Hinweise aus Tier- und Laborstudien zusammengetragen. Ein Nachweis am Menschen war das nicht. Die Laborstudien von 2019 und 2020 haben einen möglichen Weg, nämlich den über die Cannabinoid-Rezeptoren, inzwischen weitgehend ausgeschlossen. (2) Die Limonen-Studie zeigt dagegen, dass ein Terpen einzelne THC-Effekte durchaus beeinflussen kann, nur eben auf einem anderen Weg. (11)
Unser Stand: Der Entourage-Effekt ist plausibel, aber längst nicht so gut belegt, wie Werbetexte oft vermuten lassen. Wer ihn als Tatsache verkauft, ist der Forschung ein paar Jahre voraus.
Was das für dich als Patientin oder Patient bedeutet
Wenn du medizinisches Cannabis bekommst oder dich für eine Therapie interessierst, kannst du aus dem aktuellen Wissensstand ein paar praktische Schlüsse ziehen:
- Schau dir das Analysezertifikat deiner Sorte an. Dort stehen neben THC und CBD oft auch die dominanten Terpene.
- Notiere dir, wie verschiedene Sorten bei dir wirken. Wenn dir eine Sorte gut bekommt, ist ihr Terpenprofil ein brauchbarer Anhaltspunkt bei der Suche nach Alternativen.
- Verlass dich nicht auf Tabellen, die einzelnen Terpenen feste Wirkungen zuordnen. Die meisten dieser Zuordnungen stammen aus Tierversuchen.
- Lagere deine Blüten luftdicht, kühl und dunkel, damit die Terpene nicht verfliegen.
- Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, bevor du die Sorte wechselst, vor allem wenn du weitere Medikamente nimmst.
Bei welchen Erkrankungen Cannabis typischerweise verordnet wird, zeigt unser Überblick zu den Indikationen für Cannabis-Medikamente.
Fazit
Terpene bestimmen, wie Cannabis riecht und schmeckt, und sie sind ein möglicher Grund, warum sich zwei Sorten mit gleichem THC-Gehalt unterschiedlich anfühlen. Die Forschung dazu ist spannend, steht aber noch am Anfang. Für Myrcen, Pinen, Linalool und Beta-Caryophyllen stammen die meisten Hinweise aus Tier- und Laborstudien. Für Limonen gibt es immerhin eine kontrollierte Studie am Menschen, die einen Effekt in Kombination mit THC zeigt. Bei der Wahl einer Sorte fährst du mit dem Terpenprofil trotzdem besser als mit den Labels Indica und Sativa. Wunder solltest du von einzelnen Terpenen nur nicht erwarten.
Medizinischer Disclaimer
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Wirkungen von Terpenen beruhen überwiegend auf Tier- und Laborstudien und lassen sich nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragen. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Sprich vor jeder Einnahme oder Änderung deiner Therapie mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Häufig gestellte Fragen
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Terpene sind flüchtige Duftstoffe, die Pflanzen unter anderem zum Schutz vor Fressfeinden bilden. Cannabis produziert sie in den Trichomen, also an derselben Stelle wie THC und CBD. Sie bestimmen, wie eine Sorte riecht und schmeckt. (1)
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Nein. Terpene sind nicht berauschend. In Laborstudien aktivierten die häufigsten Cannabis-Terpene den CB1-Rezeptor nicht, über den THC den Rausch auslöst. (2)
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In einer kleinen Studie der Johns Hopkins University fühlten sich die Teilnehmenden weniger ängstlich und paranoid, wenn sie THC zusammen mit Limonen verdampften. Ob die Menge in normalen Blüten dafür reicht, ist noch nicht untersucht. (11)
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Kaum. Eine Auswertung von fast 90.000 Proben aus den USA zeigte, dass diese Labels nicht zuverlässig zur chemischen Zusammensetzung einer Sorte passen. Aussagekräftiger ist das Terpenprofil im Analysezertifikat. (4)
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Lagere deine Blüten luftdicht, dunkel und kühl. Licht, Wärme und Sauerstoff lassen Terpene mit der Zeit verfliegen oder zerfallen, und mit ihnen das Aroma.
Quellen und Studien ansehen
- Russo EB (2011): Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. British Journal of Pharmacology
- Finlay DB, Sircombe KJ, Nimick M, Jones C, Glass M (2020): Terpenoids From Cannabis Do Not Mediate an Entourage Effect by Acting at Cannabinoid Receptors. Frontiers in Pharmacology
- Santiago M, Sachdev S, Arnold JC, McGregor IS, Connor M (2019): Absence of Entourage: Terpenoids Commonly Found in Cannabis sativa Do Not Modulate the Functional Activity of Δ9-THC at Human CB1 and CB2 Receptors. Cannabis and Cannabinoid Research
- Smith CJ, Vergara D, Keegan B, Jikomes N (2022): The phytochemical diversity of commercial Cannabis in the United States. PLOS ONE
- Surendran S, Qassadi F, Surendran G, Lilley D, Heinrich M (2021): Myrcene: What Are the Potential Health Benefits of This Flavouring and Aroma Agent? Frontiers in Nutrition
- Rao VS, Menezes AM, Viana GS (1990): Effect of myrcene on nociception in mice. Journal of Pharmacy and Pharmacology
- do Vale TG, Furtado EC, Santos JG, Viana GS (2002): Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba. Phytomedicine
- Johns Hopkins University: Behavioral Pharmacology of THC and Myrcene (NCT05432284). ClinicalTrials.gov
- Weston-Green K, Clunas H, Jimenez Naranjo C (2021): A Review of the Potential Use of Pinene and Linalool as Terpene-Based Medicines for Brain Health. Frontiers in Psychiatry
- Harada H, Kashiwadani H, Kanmura Y, Kuwaki T (2018): Linalool Odor-Induced Anxiolytic Effects in Mice. Frontiers in Behavioral Neuroscience
- Spindle TR, Zamarripa CA, Russo E et al. (2024): Vaporized D-limonene selectively mitigates the acute anxiogenic effects of Δ9-tetrahydrocannabinol in healthy adults who intermittently use cannabis. Drug and Alcohol Dependence
- Gertsch J, Leonti M, Raduner S et al. (2008): Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid. PNAS
- Johnson MB, McKnight S, Taylor EP, Mechtler L, Ralyea CC (2023): The Effects of β-myrcene on Simulated Driving and Divided Attention: A Double-Blind, Placebo-Controlled, Crossover Pilot Study. Cannabis
