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Cannabis

Union will Legalisierung rückgängig machen

Union will Legalisierung rückgängig machen

Inhaltsverzeichnis

Mila Grün

Mila Grün Chefredakteurin der Cannabibliothek

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Die bevorstehende Legalisierung von Cannabis hat in der Union und unter ihren Mitgliedern deutliche Reaktionen hervorgerufen. Durch verschiedene Aussagen und Androhungen haben sie ihre Position zu diesem Thema mehr als deutlich gemacht. Dennoch wird das Gesetz in Kraft treten. Die erforderlichen Schritte für die Legalisierung wurden bereits unternommen, und es fehlt lediglich die Unterschrift von Bundespräsident Steinmeier, bevor das Gesetz am 1. April 2024 in Kraft tritt. Dieses Datum markiert einen Wendepunkt in der deutschen Drogenpolitik.

Was mit der Legalisierung in Deutschland erlaubt sein wird und was nicht, erfährst du in dem Beitrag über das 2- Säulen Prinzip.

Union droht mit der Abschaffung des Gesetzes

Die Mitglieder der Union scheinen Schwierigkeiten zu haben, die positiven Aspekte der bevorstehenden Legalisierung von Cannabis zu erkennen und zu verstehen. Vielmehr scheinen sie zu glauben, dass mit dem Gesetz Cannabis einfach ins Land eingeführt wird, anstatt zu erkennen, dass es darum geht, für die bereits existierende und steigende Zahl von Konsument*innen eine Legalität und einen sicheren Konsum zu schaffen. Diese Menschen, die keine Kriminellen sind, werden seit Jahren verfolgt und kriminalisiert, obwohl Cannabis bereits allgegenwärtig in unserer Gesellschaft ist.

Die Ampel-Koalition tut das einzig Richtige, indem sie einen Weg schafft, wie man Kinder, Jugendliche und auch erwachsene Konsumenten aufklärt und ihnen einen bewussten Umgang mit der Droge beibringt. Doch die CDU zeigt sich unbelehrbar und scheint von diesen Argumenten nichts wissen zu wollen. Sie droht nun sogar damit, das Gesetz sofort wieder rückgängig zu machen, sobald sie an der Macht sind, wie Friedrich Merz, Parteivorsitzender der CDU, verspricht. Allerdings dürfte dies nicht so einfach sein, wie Merz es sich vorstellt. Bei der Abstimmung sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat hat sich die Mehrheit der Länder für das CanG. ausgesprochen.

Es wäre ratsam für die CDU/CSU, sich mit wichtigeren Dingen zu befassen, wie beispielsweise den bereits legalen Drogen in unserem Land und den Menschen, die darunter leiden und jährlich Hunderttausende von Todesfällen wegen Alkohol, Tabak und Medikamenten zu verzeichnen sind.

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Quellen cdu.de