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Wissen

So abhängig sind die Deutschen

Eine Frau trinkt aus einer Alkoholflasche

Inhaltsverzeichnis

Mila Grün

Mila Grün Chefredakteurin der Cannabibliothek

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Die Bundesregierung verfolgt in der Sucht- und Drogenpolitik einen neuen Ansatz, der unter anderem eine neue Cannabispolitik und den Ausbau der Schadensminimierung umfasst. Auch Maßnahmen zur Beschränkung des Alkohol- und Nikotinmarketings sind Teil dieses Ansatzes. Denn die Zahlen der in Deutschland lebenden Erwachsenen, die an verschiedenen Abhängigkeiten leiden, sind alarmierend.

Die Abhängigkeiten der Deutschen

  • Rauchen:
    • Etwa jeder vierte erwachsene Mensch in Deutschland raucht.
    • etwa 4,4 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren erfüllen die Kriterien einer Tabakabhängigkeit.
  • Alkoholabhängigkeit:
    • 1,6 Millionen Menschen sind alkoholabhängig.
  • Drogenkonsum:
    • 600.000 Personen haben einen problematischen Konsum von Cannabis oder anderen Drogen.
  • Medikamentenabhängigkeit:
    • 1,8 Millionen Menschen sind medikamentenabhängig.
  • Glücksspiel:
    • 1,3 Millionen Menschen spielen pathologisch Glücksspiele,
    • weitere 3 Millionen spielen riskant.

Dies verdeutlicht die erhebliche gesellschaftliche Relevanz von Sucht und Drogen in unserer Gesellschaft.

„Wir brauchen eine neue Diskussion über Drogen und einen anderen Umgang mit Sucht. Die Realität ist, dass Menschen trotz Verboten Drogen konsumieren und dass daraus Süchte und Abhängigkeiten entstehen können. Wir müssen diese Wirklichkeit anerkennen, auch für das Umfeld – insbesondere Familie und Freunde – von suchtkranken Menschen. Ich setze auf mehr Schutz und Hilfe statt Strafe. Praktisch mündet das in Maßnahmen wie Drug Checking und die kontrollierte Abgabe von Cannabis. Auch müssen wir einen neuen Blick auf den fahrlässigen Umgang etwa mit Alkohol, Nikotin und Glücksspiel werfen.“

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen.

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Quellen datenportal.de