Mexiko ist ein Hauptdurchgangsland für Drogen, insbesondere für den Transport von Kokain, Methamphetaminen und Marihuana aus Südamerika in die Vereinigten Staaten. Mehrere mächtige Drogenkartelle kontrollieren große Teile des illegalen Drogenhandels. Doch dieser Drogenkrieg betrifft nicht nur das Land selbst, sondern hat auch Auswirkungen auf die internationale Ebene. Daher arbeitet Mexiko eng mit den Vereinigten Staaten und anderen Ländern zusammen, um den Drogenhandel zu bekämpfen. Nun erhebt eine Gruppe Frauen, die sich als Nonnen verkleiden die Forderung, das Cannabis den Drogenkartellen zu entreißen.
Frauen setzen sich ein, für die legale Nutzung von Cannabis
Angesichts der ansteigenden Kriminalität im Drogenmilieu Mexikos setzen sich als Nonnen verkleidete Frauen, für die völlige Legalisierung von Cannabis ein. Diese Frauen gehören zu den „Sisters of the Valley“, einer Gruppe, die sich der Förderung der „heilenden Kräfte von Cannabis“ verschrieben hat. Diese Frauen folgen keiner katholischen Ordnung oder einer anderen religiösen Gemeinschaft. In Mexiko-Stadt veranstalten sie Workshops, in denen sie ihre Expertise in Bezug auf die Produktion und Nutzung von Cannabis weitergeben.
Erfolgreiche Geschäftsfrauen
Die „Nonnen“ betreiben ein erfolgreiches CBD-Geschäft in den USA und setzen sich seit 2014 für den Einsatz von Cannabis ein. Der Wunsch der Frauen ist es, „das Cannabis den Drogenhändlern zu entreißen“. Die „Nonnen“ sehen den staatlichen Kampf gegen die Drogenkriminalität als gescheitert. Ihrer Überzeugung nach hat dieser nur zu mehr Gewalt und Masseninhaftierungen geführt. Unter der Leitung der Chemikerin und Marihuana-Forscherin Alehli Paz bauen sie ihre eigenen Pflanzen an und stellen Cannabis-Salben her. Dabei legen sie großen Wert darauf, den Standort ihrer Aktivitäten geheim zu halten und führen ihre Geschäfte aus einem unscheinbaren Gebäude heraus. In den USA betreiben sie ihr Geschäft sehr erfolgreich und erzielen hohe Gewinne mit den CBD Produkten.
