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Vaping in der Öffentlichkeit kann bad verboten sein.
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Strengere Vaping Regeln: EU plant Verbot in der Öffentlichkeit

Inhaltsverzeichnis

Mila Grün

Mila Grün Chefredakteurin der cannabib

Die EU-Kommission möchte den Schutz der Öffentlichkeit vor gesundheitsschädlichen Substanzen erweitern und plant, nicht nur Zigaretten, sondern auch E-Zigaretten und Verdampfer aus öffentlichen Bereichen zu verbannen. Diese Maßnahme betrifft dabei nicht nur den Tabakkonsum, sondern auch das Vapen von Cannabis – was vor allem für Patienten, die auf diese Form der Medikation angewiesen sind, problematisch werden könnte.

Einheitliche Vorschriften für das Vaping und Rauchen

Bisher galt das öffentliche Rauchverbot hauptsächlich für klassische Tabakprodukte, doch nun sollen auch alternative Rauchwaren wie E-Zigaretten und Verdampfer strengen Regelungen unterliegen. Die EU-Kommission strebt an, dass künftig auch an Orten, an denen das Rauchen verboten ist, das Dampfen untersagt wird. Das Ziel ist, Menschen nicht nur vor Tabakrauch, sondern auch vor den Aerosolen von Verdampfern zu schützen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um herkömmliche Tabakprodukte, nikotinhaltige Liquids oder Vaporiser handelt.

Gerade die wachsende Beliebtheit des Vapens unter jungen Menschen hat die Kommission zu diesem Schritt veranlasst. Es gibt Hinweise darauf, dass auch das sogenannte Passivdampfen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme verursachen kann, da umstehende Personen den feinen Partikeln und Giftstoffen ausgesetzt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt diese gesundheitlichen Risiken.

Das Problem für Patienten und Patientinnen

Ein Vaporizer und eine Cannabisblüte
Vaporizer

Eine besonders heikle Folge dieser strengeren Regelungen könnte die Einschränkung für Menschen sein, die Cannabis aus medizinischen Gründen vaporisieren . Viele Patienten, die beispielsweise an chronischen Schmerzen oder anderen Erkrankungen leiden, nutzen Verdampfer, um ihre medizinischen Cannabisprodukte einzunehmen. Das Vapen gilt hierbei als Methode, die es ermöglicht, Wirkstoffe effizienter und mit weniger Schadstoffen als beim Rauchen aufzunehmen. Ein öffentliches Vaping-Verbot würde diese Patienten jedoch stark einschränken, insbesondere in Situationen, in denen sie ihre Medizin unterwegs oder in öffentlichen Bereichen benötigen.

Ob das Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird und in welchem ​​Umfang, offen bleibt. Klar ist jedoch, dass die EU-Kommission das Ziel verfolgt, die Raucher- und Dampferquote bis 2040 deutlich zu senken – ein ambitioniertes Vorhaben, das die Nutzung von Vapes und Verdampfern grundlegend verändern könnte.

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